Die Firma Alfred Gauthier wurde im Jahre 1902 durch den Mechaniker Alfred Gauthier aus Pforzheim gegründet.
Nach intensiver Entwicklungsarbeit wurden die ersten Kameraverschlüsse gebaut - "Koilos".
Mit dem "ISBO"-Verschluss kam der erste automatisch arbeitende Verschluss auf den Markt, dessen längste Verschlusszeit 1 Sekunde zuließ.
Die Entwicklung der Abteilung Maschinenbau ist durch eine enge Wechselbeziehung mit der Fertigung der Gauthier-Photoverschlüsse bekannt.
Um an finanzielle Mittel zu gelangen, wurde eine GmbH gegründet.
Seit 1910 hatte Carl Zeiss eine Minderheitsbeteiligung an der expandierenden "Alfred Gauthier GmbH".
1931 zog sich der Firmengründer altershalber zurück. Carl Zeiss erwarb die Mehrheit der Prontor-Werk Alfred Gauthier GmbH.
Entwicklung und Produktion mit deutlich schnelleren Verschlusszeiten unter dem Typennamen "PRONTOR", dem späteren Firmennamen. Das Wort stammt aus dem Italienischen und bedeutet "bereit".
Erst nach der Währungsreform 1948 beginnt der Aufschwung.
Im Jahr 1959 stieg die Belegschaft auf zirka 3.200 Mitarbeitern an. Bis zu 10.000 Verschlüsse wurden am Tag montiert.
"PRONTOR-Werk Alfred Gauthier GmbH" nennt sich nun das Unternehmen. Der neu entwickelte Langdrehautomat GM25 wird produziert.
Außerdem werden erstmals Optikbearbeitungsmaschinen zum Schleifen von Brillengläsern konstruiert und gefertigt. In heutiger Zeit findet die Bearbeitung von Brillengläsern bei PRONTOR keine Anwendung mehr.