Die Galvanik ist für PRONTOR ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal hinsichtlich Passgenauigkeit und Oberflächengüte. Durch die hohen Anforderungen unserer Kunden bei der Oberflächenqualität von Objektiv-Barrels und Verschlüssen in der Vergangenheit, haben wir über viele Jahrzehnte breites Wissen und große Erfahrung in der Galvanik aufgebaut.
Mit zwei automatisch gesteuerten Galvanik-Linien und einer Abwasser-Recycling-Anlage erfüllen wir modernste Standards.
Lohngalvanik Eloxieren [PDF, 560 KB] Lohngalvanik Chemisch Vernickeln [PDF, 395 KB]
Eloxieren GSX- Verfahren (nach DIN 17611)
Mit der Aluminiumoxidschicht wird eine Härte von 260-350 HV erreicht. Die Oxidschicht bietet Korrosionsschutz, ist kratzfest, hart und elektrisch isolierend. Wir eloxieren für Sie in schwarz oder farblos-natur, chemisch bzw. mechanisch mattiert oder glänzend. Dabei wird auf die Einhaltung der Passmaße besonderes Augenmerk gelegt.
Passivieren von Aluminium
Dieses Verfahren erfüllt sowohl die RoHS-Konformität als auch die Korrosionsschutzanforderungen gemäß MIL 5541 und MIL-DTL-81706. Das Passivieren eignet sich sehr gut um die Haftung von Lacken und Klebstoffen zu erhöhen. Darüber hinaus ergibt sich ein niedriger Oberflächenwiderstand (< 0,8 mOhm/cm2) und eine Hitzebeständigkeit bis 100 °C.
Passivieren von nichtrostenden Stählen
Durch das Herauslösen bestimmter Fremdmetallpartikel und Verunreinigungen wird die Korrosionsbeständigkeit verbessert.
Chemisch Vernickeln
Die magnetische Nickel-Phosphorschicht erzielt beim chemischen Auftragen einen sehr guten Korrosionsschutz. Der Phosphoranteil beträgt zwischen 7-10 %. Durch eine spezielle
Wärmebehandlung kann eine Härte von bis zu 1000 HV erreicht werden. Ein weiterer Vorteil ist der gleichmäßige Schichtauftrag, selbst in Sacklöchern und Bohrungen.
Galvanisch Vernickeln
Beim galvanischen Verfahren wird eine magnetische korrosionsbeständige Nickelschicht aufgetragen.
Galvanisch verzinken mit anschließender Blaupassivierung
Dieses Verfahren erfüllt die RoHS-Konformität und bietet einen hervorragenden
Korrosionsschutz. Die Schutzschicht weist eine Hitzebeständigkeit bis zu 215 °C auf. Der Prozess entspricht der DIN EN 12329, Code A bzw. DIN 50961, Verfahrensgruppe B.
Matthias Pechtl
Medizintechnik - eine Branche mit Zukunft Fotografie als Ursprung